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extern oder intern?

Die Wahl des Datenschutzbeauftragten

Sie sind zu dem Schluss gekommen, dass Sie einen Datenschutzbeauftragten benötigen? Sie stellen sich daher nun zu Recht die Frage, ob Sie einen internen oder einen externen Datenschutzbeauftragten benennen sollten.

Welche Vorteile bringt ein interner Datenschutzbeauftragter?

Ein interner Datenschutzbeauftragter ist jederzeit im Unternehmen zugegen und kennt die meisten Prozesse des Unternehmens. Eine Bestandsaufnahme der vorhandenen Prozesse nimmt daher einen überschaubaren Zeitraum in Anspruch. Durch die Anwesenheit des internen Datenschutzbeauftragten in den Räumlichkeiten des Unternehmens steht er dem Personal als Ansprechpartner direkt zur Verfügung, auch die Einbindung in Entscheidung der höchsten Managementebene lässt sich auf Grund der permanenten Anwesenheit sehr einfach darstellen.

Welche Nachteile bringt ein interner Datenschutzbeauftragter?

Die Ausbildung eines internen Datenschutzbeauftragten kostet viel Geld und bindet Arbeitskapazität des für diese Stelle vorgesehenen Angestellten. Die Suche nach einem geeigneten Kandidaten kann sich mitunter als sehr schwierig darstellen, da der Angestellte nicht in einen Interessenkonflikt mit seiner Tätigkeit als Datenschutzbeauftragter geraten darf. Während seiner Tätigkeit als Datenschutzbeauftragter ist der entsprechende Angestellte praktisch unkündbar. Seine Tätigkeit für das Unternehmen birgt zudem ein erhöhtes Konfliktpotential mit den anderen Angestellten, da die Empfehlung des Datenschutzbeauftragten sich oftmals stark von der Auffassung der Angestellten unterscheiden.

Welche Vorteile bringt ein externer Datenschutzbeauftragter?

Ein externer Datenschutzbeauftragter kann mit seinen Aufgaben nicht in einen Interessenkonflikt geraten, durch die ausschließliche Tätigkeit im Bereich des Datenschutzes bündelt dieser zusätzlich die wesentlichen Kompetenzen. Ein externer Datenschutzbeauftragter ist daher meist deutlich besser ausgebildet als ein interner und kann Prozesse objektiv beurteilen, außerdem genießt er, aufgrund der einfachen vertraglichen Bindung, keinen besonderen Schutz. Eine einfache Kündigung des Vertrages ist ausreichend um die Zusammenarbeit zu beenden. Die Kosten bei einer externen Benennung sind einfacher zu kalkulieren, der externe Datenschutzbeauftragte hat selbst für seine notwendige Qualifikation zu sorgen, die Kosten für zusätzliche Tätigkeiten im Rahmen von Datenschutzberatungen sind transparent und klar definiert. Ein mögliches Konfliktpotential entsteht beim Einsatz eines externen Datenschutzbeauftragten normalweiße nicht, da das Verhältnis vom Datenschutzbeauftragten zu den anderen Arbeitnehmern nicht gefährdet ist.

Welche Nachteile bringt ein externer Datenschutzbeauftragter?

Die Nachteile eines externen Datenschutzbeauftragten beschränken sich auf zwei wesentliche Aspekte: Zum einen benötigt er länger sich in die betriebsinternen Prozesse hineinzuversetzen, zum anderen besteht kein direkter räumlicher Zusammenhang. Das Konsultieren des Datenschutzbeauftragten beschränkt sich daher meist auf die Kommunikation per Telefon oder E-Mail.

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