Zurück
Datenschutzbeauftragter

Strafen

bußgelder_bild

Die Bußgelder der Datenschutzgrundverordnung wirken einschüchternd. Mit der Festlegung von zwei unterschiedlichen Höchstbeträgen für Geldbußen (10 bzw. 20 Mio. EUR oder 2% bzw. 4% des weltweiten Jahresumsatzes) weist die Verordnung bereits darauf hin, dass bei einigen Bestimmungen der Verordnung ein Verstoß schwerer wiegen kann als bei anderen.

Für die meisten kleineren Unternehmen wäre jedoch bereits der geringere Höchstbetrag in Höhe von 10 Mio. EUR nicht tragbar.  Aber welche Bußgelder kommen denn nun wirklich auf die Unternehmen zu?

Bitte keine Panik! Die EU hat bereits die Bußgelder konkretisiert. Wie alle von den Aufsichtsbehörden gewählten Abhilfemaßnahmen sollten Geldbußen „wirksam, verhältnismäßig und abschreckend“ sein. Es können zwar zum jetzigen Zeitpunkt keine konkreten Aussagen über die Höhe der Bußgelder getroffen werden, der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit gilt aber auch für die Datenschutzgrundverordnung.

Wird es also zu existenzbedrohenden Bußgeldern kommen? Zumindest im Hinblick auf "Ersttäter" vermutlich nicht, allerdings sollten die Bußgelder keineswegs unterschätzt werden. Dem aufmerksamen Leser ist vermutlich bereits das Wort "abschreckend" im Wortlaut der EU aufgefallen. Ein Bußgeldbescheid wird voraussichtlich nicht existenzbedrohend, aber garantiert ein spürbares Loch in der Kasse des Unternehmens hinterlassen.

Diese Website nutzt zur Verbesserung und zu Analysezwecken Cookies, die weitere Nutzung dieser Website wird daher als Zustimmung zur Verwendung von Cookies betrachtet. Weitere Informationen zum dem Einsatz von Cookies finden Sie im Datenschutzhinweis.
Verstanden